Bundesrat definitiv in Corona-Sackgasse angekommen

Der Bundesrat bestätigt heute seinen übervorsichtigen Corona-Kurs und verzichtet auf Lockerungen bei den wirtschaftsschädigenden Massnahmen. Den betroffenen Branchen fehlen nach dem heutigen Nicht-Öffnungsentscheid weiter jegliche Perspektiven. Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) stellt fest: Der Bundesrat hat sich mit seiner ungenügenden Krisen-Bewältigung definitiv in eine Corona-Sackgasse manövriert. Die stetig steigenden Begleitschäden nimmt er dabei offenbar bewusst in Kauf.

 

Für den KGV ist es unverständlich, dass der Bundesrat die tiefen Hospitalisierungszahlen und die zunehmende Durchimpfung der Risikogruppen bei seinen Entscheiden ausblendet. Statt die
Lockdown-Massnahmen für die betroffenen Branchen stark zu lockern, kann sich der Bundesrat weiterhin nicht für Öffnungsschritte für die Wirtschaft durchringen. Der heute vom Bundesrat präsentierte Nicht-Öffnungsfahrplan ist aus Sicht der KMU-Wirtschaft nicht akzeptabel. Der KGV lehnt die Null-Covid-Strategie des Bundesrates voll und ganz ab. Mit dem Virus leben lernen, statt sich vom Virus lähmen lassen, muss die Devise sein. Schutzkonzepte statt Dauer-Lockdowns.

 

Mit seiner Politik des Stillstandes nimmt der übervorsichtige Bundesrat bewusst Härtefälle in Kauf. Diese gehen nach wie vor einseitig zu Lasten der Wirtschaft. Den betroffenen Branchen fehlen jegliche unternehmerische Perspektiven. Die Schliessungen und Einschränkungen, welche nun bereits Monate andauern, gehen an die Substanz der Unternehmen und zerstören Existenzen. Statt Perspektiven zu schaffen, droht der Bundesrat heute bereits wieder mit zusätzlichen Verschärfungen. Aus Sicht des KGV sind die Härtefall-Programme mit den angewendete Kriterien nicht mehr in der Lage, die betroffenen Unternehmen vor Konkursen zu retten. Hier braucht es zusätzliche Entschädigungen, welche weitere Faktoren (zum Beispiel Fixkosten) berücksichtigen.

 


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